Virtual Staging: So verkaufen oder vermieten Sie eine Immobilie mit leeren Räumen

Leere Räume wirken kleiner, kälter und schwerer vorstellbar als Zuhause. Auf Exposé-Fotos verlieren sie gegen möblierte Wohnungen, selbst wenn die Immobilie besser ist. Virtual Staging löst das, ohne einen einzigen Stuhl zu rücken: Möbel und Deko werden in das Foto des leeren Raums eingefügt. Hier erfahren Sie, wie es funktioniert und wie Sie es ehrlich einsetzen.

Warum Staging hilft
- Maßstab. Ohne Möbel lässt sich schwer sagen, ob ein Bett hineinpasst oder wo ein Tisch stehen kann. Ein möbliertes Foto zeigt die Größe des Raums auf einen Blick.
- Nutzung. Ein kleines Zimmer wird zum Homeoffice oder Kinderzimmer, eine Ecke zur Leseecke.
- Gefühl. Käufer und Mieter wählen ein Zuhause, in dem sie sich selbst sehen können.
- Kosten. Klassisches Home Staging bedeutet, Möbel zu mieten und hinein- und wieder hinauszutragen. Virtuelles Staging kostet einen Bruchteil davon und dauert Tage statt Wochen.
So fotografieren Sie für Virtual Staging
Das Ergebnis hängt vom Foto des leeren Raums ab:
- Sauber und leer. Entfernen Sie Kartons, Werkzeug und alles, was nicht aufs Bild soll.
- Tageslicht und Licht an. Öffnen Sie die Vorhänge und schalten Sie die Lampen ein, für ein gleichmäßig helles Bild.
- Aus einer Ecke fotografieren, auf Brusthöhe, sodass zwei Wände und der Boden zu sehen sind.
- Die Kamera gerade halten: Senkrechte Linien von Wänden und Türen sollen senkrecht bleiben.
- Weitwinkel, aber kein Fischauge. Der Raum soll aussehen wie er ist, nicht gestreckt.
- Ein Foto pro Raum, aus dem besten Blickwinkel, statt mehrerer schwacher.
Den Stil wählen
Passen Sie den Stil an die Menschen an, die Sie ansprechen wollen: hell skandinavisch oder modern für junge Berufstätige, warm und praktisch für Familien, neutral und schlicht im Zweifel. Bleiben Sie in allen Räumen einer Immobilie beim selben Stil.
Ehrlich bleiben
Virtual Staging zeigt, wie eine Immobilie aussehen könnte, nicht, was mitverkauft wird. So behalten Sie das Vertrauen der Käufer:
- Gestagte Fotos kennzeichnen, zum Beispiel mit „virtuell eingerichtet“. Vielerorts und auf vielen Immobilienportalen ist das Pflicht.
- Auch das Originalfoto zeigen, neben dem eingerichteten.
- Keine Mängel verstecken. Einen Fleck an der Wand oder einen Riss in der Decke zu retuschieren ist Täuschung, kein Staging.
- Nur Möbel. Fenster, Wände, Böden und Aussicht bleiben, wie sie sind.
Kurz gesagt
Saubere Fotos leerer Räume, bei Tageslicht aus der Ecke aufgenommen, ein Stil, der zu Ihren Käufern passt, und ehrliche Kennzeichnung: So hilft Virtual Staging, eine Immobilie schneller zu verkaufen oder zu vermieten. Wenn Sie Fotos leerer Räume haben, bestellen Sie Virtual Staging: Sie laden die Fotos hoch, wählen einen Stil und erhalten dieselben Räume möbliert und dekoriert. Die Zahlung wird erst freigegeben, nachdem Sie die Arbeit abgenommen haben.