Jingle und Audiologo: Warum eine Marke ihren eigenen Sound braucht

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Klänge merken sich Menschen schneller als Logos. Ein paar Töne am Ende einer Werbung, der Sound beim Öffnen einer App, das Intro eines Podcasts: Wenn sie sich wiederholen, werden sie Teil der Marke. Hier erfahren Sie, was ein Markensound ist, wo Sie ihn einsetzen und wie Sie ihn briefen.

Wo ein Markensound wirkt

Audiologo und Jingle: der Unterschied

  • Ein Audiologo ist ein sehr kurzer Klang, meist zwei bis fünf Sekunden: ein paar Töne oder eine kurze Melodie. Es funktioniert wie ein visuelles Logo, nur für das Ohr.
  • Ein Jingle ist länger, zehn bis dreißig Sekunden, oft eine kurze Melodie für eine Werbung, ein Intro oder einen Radiospot. Ein Jingle kann mit dem Audiologo enden.

Viele Marken beginnen mit einem kurzen Audiologo und bauen später längere Stücke auf seiner Melodie auf.

Wo eine Marke ihren Sound einsetzt

  • Am Ende von Video- und Audiowerbung, damit der Zuschauer auch ohne Blick auf den Bildschirm weiß, von wem sie war.
  • Im Intro und Outro von Podcasts oder YouTube-Videos.
  • In einer App: der Klang beim Öffnen, bei einer erfolgreichen Zahlung, bei einer Benachrichtigung.
  • Am Telefon: eine Begrüßung oder Musik in der Warteschleife.
  • Bei Veranstaltungen und im Geschäft: ein kurzes Signal vor einer Durchsage.
  • In Präsentationen und Webinaren, am Anfang und am Ende.

Je öfter derselbe Klang an denselben Stellen erscheint, desto schneller lernen ihn die Menschen.

Was einen Sound einprägsam macht

  • Kurz und einfach. Eine Melodie aus drei bis fünf Tönen, die man summen kann.
  • Unverwechselbar. Er sollte nicht nach einer bekannten Marke oder einem Standard-Benachrichtigungston klingen.
  • Passt zum Charakter der Marke. Ruhig und sanft für ein Wellnessstudio, hell und flott für eine Liefer-App, solide und souverän für eine Anwaltskanzlei.
  • Funktioniert überall. Er muss aus einem Handylautsprecher ebenso gut klingen wie über Kopfhörer, und das in verschiedenen Längen.

So briefen Sie einen Markensound

Fassen Sie Folgendes in einer kurzen Nachricht zusammen:

  1. Was die Marke ist und wer ihre Kunden sind.
  2. Drei Wörter für ihren Charakter: zum Beispiel warm, zuverlässig, modern.
  3. Wo der Sound eingesetzt wird und wie lang er sein soll.
  4. Beispiele, die Ihnen gefallen und missfallen, mit einem Wort zum Warum.
  5. Was vermieden werden soll: Instrumente, Stile oder Assoziationen, die nicht passen.

Vergleichen Sie dann mehrere Varianten. Hören Sie jede auf dem Smartphone, leise und mehrmals hintereinander: Ein guter Markensound nervt auch beim zehnten Abspielen nicht.

Kurz gesagt

Ein kurzes Audiologo und ein darauf aufbauender Jingle machen eine Marke am Klang erkennbar, in Werbung, Apps, Podcasts und am Telefon. Wenn Sie Ihren eigenen Sound möchten, bestellen Sie einen Jingle oder ein Audiologo: Sie beschreiben die Marke und wo der Sound laufen soll und erhalten mehrere Varianten zur Auswahl. Die Zahlung wird erst freigegeben, nachdem Sie die Arbeit abgenommen haben.