Willkommens-E-Mail-Serie: Was Sie neuen Kunden in der ersten Woche schicken

3 Min. Lesezeit

Jemand hat sich gerade registriert, zum ersten Mal gekauft oder Ihren Ratgeber heruntergeladen. In diesem Moment ist die Aufmerksamkeit für Sie am größten, und eine Willkommensserie nutzt genau das: einige E-Mails, die Ihre Marke vorstellen, schnell einen Nutzen bieten und zum nächsten Kauf führen.

Hier lesen Sie, was Sie in der ersten Woche verschicken und wie Sie jede E-Mail so schreiben, dass sie geöffnet wird.

Eine Willkommens-E-Mail-Serie für die erste Woche

Warum eine Serie und nicht nur eine E-Mail

Willkommens-E-Mails werden deutlich häufiger geöffnet als normale Newsletter: Die Person hat Ihnen gerade ihre Adresse gegeben und erwartet, von Ihnen zu hören. Eine einzige E-Mail kann aber nicht alles leisten. Wenn Sie gleichzeitig danken, Ihre Geschichte erzählen, das Produkt erklären und einen Rabatt anbieten, überfliegt der Leser die Nachricht und schließt sie. Eine Serie verteilt diese Aufgaben auf mehrere Tage, eine Aufgabe pro E-Mail.

Die erste Woche, Tag für Tag

Tag 0. Willkommen

Schicken Sie diese E-Mail direkt nach der Registrierung. Bedanken Sie sich, bestätigen Sie, wofür sich die Person angemeldet hat, und liefern Sie, was Sie versprochen haben: den Ratgeber, den Gutscheincode, den Zugang zum Konto. Fügen Sie einen einfachen nächsten Schritt hinzu, etwa „Profil vervollständigen“ oder „Bestseller ansehen“.

Tag 1. Schneller Erfolg

Helfen Sie der Person zum ersten Ergebnis: eine kurze Anleitung zur wichtigsten Funktion, ein Tipp zur Nutzung des Produkts, eine Checkliste. Je früher jemand einen Nutzen erlebt, desto wahrscheinlicher bleibt er.

Tag 3. Ihre Geschichte und was Sie unterscheidet

Wer Sie sind, warum Sie das tun und wie Sie sich von den Alternativen unterscheiden. Halten Sie es kurz und persönlich: Eine Geschichte wirkt besser als eine Liste von Vorteilen.

Tag 5. Social Proof

Bewertungen, eine kurze Fallstudie, Zahlen: wie viele Kunden Sie haben und welche Ergebnisse sie erzielt haben. Menschen vertrauen anderen Kunden mehr als der Marke.

Tag 7. Angebot

Jetzt ist der richtige Moment für ein klares Angebot: ein Rabatt auf die erste Bestellung, ein beliebtes Paket, eine kostenlose Beratung. Setzen Sie eine Frist, damit es nicht ewig aufgeschoben wird.

So schreiben Sie jede E-Mail

  • Ein Ziel pro E-Mail. Ein Hauptlink oder Button, nicht fünf.
  • Ein Betreff, der etwas Konkretes verspricht. „Ihre Checkliste ist drin“ funktioniert besser als „Neuigkeiten aus unserem Unternehmen“.
  • Der Vorschautext zählt. Die Zeile, die im Posteingang nach dem Betreff erscheint, ist ein zweiter Betreff: Überlassen Sie sie nicht dem Zufall.
  • Kurze Absätze. Die meisten E-Mails werden auf dem Smartphone gelesen.
  • Ein echter Absendername. Ein Name, den die Leute kennen, wird häufiger geöffnet als „noreply“.

Was Sie messen sollten

Achten Sie bei jeder E-Mail auf drei Zahlen: Öffnungen, Klicks und Abmeldungen. Wird eine E-Mail selten geöffnet, ändern Sie den Betreff. Wird sie geöffnet, aber nicht angeklickt, ändern Sie das Angebot oder den Button. Melden sich danach viele ab, ist sie wahrscheinlich zu aufdringlich oder kommt zu oft.

Kurz gesagt

Eine Willkommensserie aus fünf E-Mails in der ersten Woche macht aus einem neuen Abonnenten einen Kunden, solange sein Interesse am größten ist. Sie schreiben sie einmal, und sie arbeitet für jeden neuen Kontakt. Wenn Sie sie nicht selbst schreiben möchten, bestellen Sie eine E-Mail-Serie: Sie beschreiben Ihr Produkt und Ihre Zielgruppe und erhalten versandfertige E-Mails mit Betreffzeilen. Die Zahlung wird erst freigegeben, nachdem Sie die Arbeit abgenommen haben.